Hauptbüro

BERLIN, DEUTSCHLAND

Das Hauptbüro wird von Richard Steel, unterstützt von einem Office-Team und in engem Kontakt mit den Vorstandsmitgliedern geleitet.

Hier werden Veranstaltungen und Kooperationen mit anderen Organisationen geplant und koordiniert. Veröffentlichungen – insbesondere die Karl König Werkausgabe – gehören zu den Hauptaufagben. Weitere Arbeitsbereiche des Büros sind die Verwaltung der Finanzen und die Führung der anderen Geschäfte des gemeinnützigen Vereins. Neben wechselnden, zeitlich begrenzten Projekten, gibt es vor allem zwei wichtige Arbeitsbereiche des Karl König Instituts: Das Camphill Archiv und der Kaspar Hauser Forschungskreis.

Aktuelles aus dem Institut

NEWS UND VERANSTALTUNGEN

Contact Detail

Karl König Institut

Meiereifeld 35, DE 14532

Kleinmachnow, Deutschland

Telefon: +49 (0) 33203 853303

Email: office 'at' karlkoeniginstitute.org

Team des Instituts

VORSTANDSMITGLIEDER

Anita Pedersen


Geb. 1961 in Hanau, aufgewachsen in Hessen. Verheiratet, 4 erwachsene Kinder

Ernährungswissenschaftlerin, Radiästhetin, Heilerziehungspflegerin und MA of arts: Education, SEN (Special educational needs)

Begegnung mit Anthroposophie auf dem Dottenfelderhof nach dem Abitur.

Studium der Ernährungswissenschaften (Dipl.oec.troph) in Gießen, anschließender Studienaufenthalt am Emerson College, Südengland.

Tätigkeit als Ernährungswissenschaftlerin beim Arbeitskreis für Ernährungsforschung in Bad Liebenzell 1988 mit Dr. Renzenbrink. Bis heute aktive Mitarbeit im Dornacher Sektionskreis für Ernährung und sporadische journalistische Tätigkeit für den „Ernährungsrundbrief“ des Arbeitskreises für Ernährungsforschung. Seit 2000 nebenberufliche Dozententätigkeit (anthroposophische Gesichtspunkte zur Ernährung) bei den Camphill Ausbildungen in Frickingen. Lehr – und Vortragstätigkeiten im In- und Ausland (Heilpädagogische Tagung in Dornach, IPMT (International postgraduate medical Training für Ärzte) Serbien und Tschechien, Camphill u.a. Einrichtungen in England und Irland, Seminar- und Vortragstätigkeit in Portugal und China)

1989 – 1992 Unterrichtend Deutsch als Fremdsprache an der Moray Steiner School in Forres, Schottland.

1992 – 1995 Tätigkeit in der Hausverantwortung an Camphill Coleg Elidyr, Wales

1995 – 2013 In der Camphill Schulgemeinschaft Föhrenbühl als Heilerziehungspflegerin in der Hausverantwortung mit Familie dort lebend und arbeitend. Aufbau und Leitung der dortigen Mensaküche für 3 Jahre. Tätigkeit als Praxisanleiterin und Praxislehrkraft für das Camphill Seminar. Organisation und Lehrtätigkeit im Föhrenbühler Praktikantenkurs. Berufsbegleitendes Masterstudium im Ita-Wegman-Institut in Wuppertal, Außenstelle der Universität in Plymouth.

2013 – 2020 Zunächst stellvertretend, dann Heimleitung in der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach. Verantwortlich für 22 Wohngruppen in der Mitarbeiterführung, Vertretung gegenüber Behörden und Mitarbeit auf Leitungsebene.

Seit November 2020: Übernahme neuer Tätigkeitsbereiche in Lautenbach: Organisation und Begleitung der Freiwilligendienste, Teamleitung und Begleitung im ambulant betreuten Wohnen, Fortbildungen.

Regine Bruhn


geboren 1960 in Deutschland; ist Lehrerin und Pädagogin (M.A.); Camphill Seminar in Aberdeen, Schottland; hat viele Jahre in Camphill Schottland gelebt und gearbeitet; Lehrtätigkeit am Camphill-Seminar am Bodensee und in der Waldorf-Erzieher-Ausbildung in Berlin; in der Vergangenheit Mitglied im Council von Camphill Scotland und im Aufsichtsrat der Camphill Dorfgemeinschaft Hermannsberg; zur Zeit stellvertretende Vorsitzende des Karl-König-Instituts; bietet regelmäßig Workshops zu den Spielen Karl Königs an.

Cornelius Pietzner


Cornelius Pietzner: war Geschäftsführer von "Mind and Life Europe bis 2021". Er ist Geschäftsführer der Alterra Impact Finance GmbH, einer Impact-Investmentfirma in der Nähe von Basel, CH.

Er war von 2002 bis 2011 Mitglied des Vorstandes der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft am Goetheanum in der Schweiz. Er hatte führende Positionen in Social Impact-Unternehmen, Finanzmanagement, Philanthropie und Investitionen. Cornelius Pietzner fungiert als Treuhänder / Beirat bei einer Reihe von Organisationen und Stiftungen in den USA und in Europa. Pietzner wurde in Nord Irland geboren, und ist in den Vereinigten Staaten in einer Camphill Gemeinschaft aufgewachsen. Später hat er verschiedene leitende Funktionen in Camphill in Nord Amerika gehabt.

Dr. med. Stefan Ruf


Kinder- und Jugendpschiater / Gründer der Mäander Jugendhilfe

Zwischen 1992 und 95 mehrere Aufenthalte in Camphill Gemeinschaften in den USA, v.a. in Minnesota und Pennsylvania – dort auch erstes Ausbildungsjahr als Heilerzieher. Danach Medizinstudium und Tätigkeiten als Arzt in der Inneren Medizin, Psychiatrie, Psychosomatik und Kinder und Jugendpsychiatrie. 2013 Mitbegründung der Mäander-Jugendhilfe, bei der er als Geschäftsführer und Therapeut arbeitet. Er hat großes Interesse am Zusammenbringen von sozialen, ökologischen, psychologischen und spirituellen Fragen - insofern großes Interesse an Karl König.

Dr Jan Göschel


Dr. phil. Jan Göschel ist Mitglied des Leitungsteams des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development, der internationalen Dachorganisation des Netzwerkes anthroposophischer Organisationen und Initiativen im Bereich der Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf. Ausserdem ist er der Gründungspräsident der Camphill Academy, der Trägerorganisation für Bildung, Ausbildung und Forschung der nordamerikanischen Camphill-Bewegung. Er ist Mitglied der Gemeinschaft der Camphill School - Beaver Run in Pennsylvania, USA, wo er lebt.

Brigitta Waldow-Schily


Autorin, Kunsthistorikerin. Nach dem Abitur zwei Jahre in Camphill, in Copake, USA und Pitten, Österreich. Studium der Anglistik und Kunstgeschichte, 1991 – 1999 freie Mitarbeiterin im Von der Heydt-Museum Wuppertal und Mitarbeiterin in der Bildungsstätte Hof Kotthausen bei Wuppertal. 2001 – 2012 Dozentin an der Artaban Schule für künstlerische Therapie in Berlin. Mitarbeit im Karl König Institut seit 2013.

(Veröffentlichungen: Maria Hiszpańska-Neumann: Leben und Werk, Info3-Verlag, 2011 Greg Tricker und sein malerischer Weg mit Kaspar Hauser (im Auftrag des Karl König Instituts), Info3-Verlag, 2014 -

Christoph Hänni


Christoph Hänni wurde 1959 in der Schweiz geboren, unterbrach das Universitätsstudium, um ein Jahr in der Camphill School Aberdeen zu verbringen. Er arbeitete vor allem mit jungen Erwachsenen mit besonderen Bedürfnissen und ist dem Camphill-Leben immer verbunden geblieben. Er wohnt in der Nähe des Karl-König-Archivs, Camphill House, den Räumen, in denen Karl König lebte und in denen die Manuskripte aufbewahrt werden. Dadurch hat er bei Bedarf immer Zugriff auf die Originale.

OFFICE TEAM

General Manager

Richard Steel


Richard Steel studierte Sprachwissenschaften und absolvierte 1975 die Ausbildung am Camphill-Seminar für Heilpädagogik. Bis 2008 lebte und arbeitete er mit seiner Familie in einer Camphill-Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen in Deutschland. Seit 2008 baut er das Karl König Institut auf.

Er ist Redner, Schriftsteller und Dichter und verantwortlich für die Karl König Werkausgabe. Er ist Mitbegründer des Karl König Instituts und am Aufbau einer Camphill-Lebensgemeinschaft mit älteren Menschen im Staat New York beteiligt.

Archive and Research

Anne Weise


Geboren in Schwerin. Studium der Kulturwissenschaften in Berlin. 1995 promoviert in Kunstgeschichte. Lange in den USA gelebt und in Camphill-Einrichtungen gearbeitet. Zahlreiche Artikel zu verschiedenen Themen. Drei Bücher publiziert: „Alfred Bergel Skizzen aus einem vergessenen Leben“, 2014, "Marianne Brandt Wegbereiterin des Produktdesign”, 2018 und von Robert Fisch „Licht vom Gelben Stern“, 2016. Seit 2010 im Karl König Institut für Archivierung und Forschung verantwortlich. Seit 2017 als Herausgeberin am Rudolf Steiner Archiv, Dornach.

Winfried Altmann


studierte Germanistik und Philosophie in Marburg und München, danach arbeitete er für den Verlag Freies Geistesleben. Ab 1974 arbeitete er für den Verlag Urachhaus in Stuttgart und ab 1994 für den Rudolf Steiner Verlag in Dornach.

Von 2009 an lebt er in Berlin und ist Mitglied des Karl König Instituts, wo er für Druck und Design zuständig ist. Seit den 1980er Jahren, als Johannes Mayers umfassende Kaspar Hauser-Dokumentation im Verlag Urachhaus erschien, befasste er sich mit Kaspar Hauser.

John Byrde


John wurde im Süden Englands geboren. Nach Abruch des Sozialwissenschaftsstudiums an der Universität Leeds machte er die Ausbildung zum Heilpädagogen an der Camphill Schule in Aberdeen. 1968 zog er in die Schweiz, wo er an der Camphill Schule St. Prex als Lehrer tätig war und beim Aufbau der Sonderschule miwirkte. Er heirate in St. Prex und führte ein erfülltes Gemeinschaftsleben. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. 1993 zog er nach Rumänien, wo er mit seiner zweiten Frau eine Initiative für eine Inklusion leitet. Seit 2014 hat John an der Entwicklung des Camphill-Archivs mitgearbeitet.

Cherry How


wurde in Neuseeland geboren. Nach ihrem Universitätsabschluss reiste sie in die USA und nach Großbritannien. 1972 trat sie der Glencraig Camphill Community in Nordirland bei, wo sie neun Jahre als Betreuerin und Lehrerin arbeitete. Sie war in den 1970er und 1980er Jahren aktiv, um Kontakte und Kooperationen zwischen den neu gegründeten Camphill-Gemeinschaften in Irland aufzubauen. Später arbeitete sie als Hausveran twortliche, Schulungskoordinatorin und leitende Mitarbeiterin in andere Gemeinschaften in ganz Irland.

Seit 1990 lebt sie in der Clanabogan Camphill Community. Cherry hat ein besonderes Interesse an der Ausbildung, den kulturellen Aktivitäten der Gemeinschaft und der Gemeinschaftsentwicklung. Sie hat Irland in internationalen Camphill-Gruppen vertreten und die Entwicklung der anthroposophischen Sozialfürsorge in ganz Großbritannien und Irland unterstützt. Seit 2014 ist sie Teil des Camphill Archive-Teams.

Anne Martin


geb. 1947, aufgewachsen in Frankfurt/ Main, seit 1973 in Berlin. Kindergärtnerin, Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin. 33 Jahre im Thomas-Haus für Heilpädagogik und Sprachtherapie (Camphill) mit Vorschul-Kindern heilpädagogisch tätig.

Seit 7 Jahren frei für Kreatives: Figurentheater, Filzen, Freude am Gestalten und seit 2016 aktiv für das Karl König Institut; dem Camphill-Ideal weiterhin verbunden.

Manuela Maass


Manuela Maass arbeitet auf Honorarbasis im Institut mit, um das zu gestalten, was mit unserem PR-Bereich zu tun hat, und hilft mit Verwaltungs- und Archivaufgaben. Sie hat das Camphill Seminar am Bodensee abgeschlossen und einige Jahre in der Camphill Schule Föhrenbühl gearbeitet, absolvierte dann einen 2-Fach-Bachelor in Kultur- und Sozialanthropologie sowie Niederlande-Deutschland-Studien mit 2 Semestern Kunstgeschichte und hat Arbeitserfahrung im Museum, im Eventmanagement, im Gartenbau und in einigen Bereichen der sozialen Arbeit. Sie hat zeitweise in den Niederlanden, den USA und in Kanada gelebt – dass heißt, sie bringt gute Sprachkenntnisse mit.

Crispian Villeneuve


Born in 1950, Crispian Villeneuve discovered Anthroposophy in 1973 and since the 1980s has worked in Camphill centres in England, Wales and Ireland. He has published articles and books in the field of the history of Anthroposophy. He is one of the Trustees of Karl König‘s Estate and is active for the Camphill Archive, also with a particular focus on the history of Camphill in Ireland.

MITGRÜNDER

Konrad Schily


Dr. med. Konrad Schily, Arzt, Facharzt Neurologie und Psychiatrie, Mitgründer Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Gründungspräsident der Universität Witten/Herdecke, Mitgründer der European University Foundation, Luxemburg, Mitglied des deutschen Bundestages 2005 bis 2009, Berater und Begleiter beim Aufbau der Medizinischen Hochschule Brandenburg.

Kurt Becker


Dr. phil. Kurt E. Becker, Publizist, Kommunikationsexperte und Executive Coach, Mitbegründer des Karl König Instituts, Herausgeber von 10 Bänden "Rudolf Steiner. Ausgewählte Werke", Frankfurt am Main: 1985, sowie Herausgeber und Autor vom mehr als 40 Büchern zu Fragen des Menschseins in unserer Zeit.

Stephan Geider


Stephan Geider

Satzung

Vereinssatzung

I. Name, Ort, Geschäftsjahr


  1. Der Verein trägt den Namen
  2. Karl König Institut für Kunst, Wissenschaft und soziales
  3. Leben gemeinnütziger e.V.
  4. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin
  5. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin eingetragen
  6. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

II. Ziel des Vereins, Verwendung finanzieller Ressourcen


  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst, Wissenschaft und Forschung sowie der Bildung und Erziehung.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Förderung der Arbeit des Karl König Archivs, insbesondere durch Forschungsvorhaben und wissenschaftliche Veranstaltungen, die sich daraus ergeben, in denen Fragen der Ethik und des ethischen Handelns, der Erziehung und allgemeinen Menschenbildung in Wort, Schrift und Tat bearbeitet, untersucht und weiterentwickelt werden. Die Arbeiten basieren auf den Forschungen über Kunst, Wissenschaft und das soziale Leben von Karl König und seinem Nachlass. Dabei spielt die Kunst als Mittel der ethischen Förderung und als Übungsweg der Sozialkompetenz eine große Rolle. Der fortlaufende Arbeitsprozess und die Ergebnisse der Arbeiten werden der Allgemeinheit für Bildungs- und erzieherische Zwecke zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt durch eine Werkherausgabe, Vorträge, Kurse, Seminare und Ausstellungen. Alle Forschungsergebnisse werden zeitnah veröffentlicht. Der Verein bemüht sich zur Verwirklichung dieser Ziele um Spenden und Zuwendungen - vor allem durch Anträge an Stiftungen, die eine entsprechende Zielrichtung haben bzw. einen vergleichbaren Zweck verfolgen.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlche Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  6. Grundsätzlich werden die Vereinsämter ehrenamtlich ausgeübt. Abweichend hiervon können die Vorstandsmitglieder einen Aufwendungsersatz erhalten. Der Aufwendungsersatz kann in Form der pauschalen Aufwandsentschädigung oder Tätigkeitsvergütung (z.B. Ehrenamtspauschale in Höhe des Ehrenamtsfreibetrages gemäß § 3 Nr. 26a EStG) geleistet werden. Maßgeblich sind die Beschlüsse des zuständigen Vereinsorgans, die steuerlichen Vorschriften und Höchstgrenzen sowie die finanzielle Leistungsfähigkeit des Vereins.

III. Mitgliedschaft


  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst, Wissenschaft und Forschung sowie der Bildung und Erziehung.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Förderung der Arbeit des Karl König Archivs, insbesondere durch Forschungsvorhaben und wissenschaftliche Veranstaltungen, die sich daraus ergeben, in denen Fragen der Ethik und des ethischen Handelns, der Erziehung und allgemeinen Menschenbildung in Wort, Schrift und Tat bearbeitet, untersucht und weiterentwickelt werden. Die Arbeiten basieren auf den Forschungen über Kunst, Wissenschaft und das soziale Leben von Karl König und seinem Nachlass. Dabei spielt die Kunst als Mittel der ethischen Förderung und als Übungsweg der Sozialkompetenz eine große Rolle. Der fortlaufende Arbeitsprozess und die Ergebnisse der Arbeiten werden der Allgemeinheit für Bildungs- und erzieherische Zwecke zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt durch eine Werkherausgabe, Vorträge, Kurse, Seminare und Ausstellungen. Alle Forschungsergebnisse werden zeitnah veröffentlicht. Der Verein bemüht sich zur Verwirklichung dieser Ziele um Spenden und Zuwendungen - vor allem durch Anträge an Stiftungen, die eine entsprechende Zielrichtung haben bzw. einen vergleichbaren Zweck verfolgen.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlche Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  6. Grundsätzlich werden die Vereinsämter ehrenamtlich ausgeübt. Abweichend hiervon können die Vorstandsmitglieder einen Aufwendungsersatz erhalten. Der Aufwendungsersatz kann in Form der pauschalen Aufwandsentschädigung oder Tätigkeitsvergütung (z.B. Ehrenamtspauschale in Höhe des Ehrenamtsfreibetrages gemäß § 3 Nr. 26a EStG) geleistet werden. Maßgeblich sind die Beschlüsse des zuständigen Vereinsorgans, die steuerlichen Vorschriften und Höchstgrenzen sowie die finanzielle Leistungsfähigkeit des Vereins.
I. Name, Ort, Geschäftsjahr
II. Ziel des Vereins, Verwendung finanzieller Ressourcen
III. Mitgliedschaft

IV. Generalversammlung


  1. Die Mitgliederversammlung findet mindestens jährlich einmal statt. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann der Vorstand einberufen, wenn er es aus einem wichtigen Grund für erforderlich hält. Er muss sie innerhalb von zwei Monaten einberufen, wenn ein Viertel der Vereinsmitglieder es unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt.
  3. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung muss den Mitgliedern mindestens zwei Wochen vorher schriftlich zugegangen sein. Sie muss den Tagungsort, die Tagungszeit und die Tagesordnung enthalten. Der Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind überdies ein Geschäftsbericht und eine Mitteilung über die Mitgliederzahl beizufügen.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstands, im Falle seiner Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
  5. Der Mitgliederversammlung sind die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstands s chriftlich vorzulegen. Die Mitgliederversammlung bestellt zwei Rechnungsprüfer, die dem Vorstand nicht angehören, um die Buchführung einschließlich Jahresbericht zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.
  6. Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle Angelegenheiten des Vereins, die nicht dem Vorstand vorbehalten sind, insbesondere über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
  7. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Für den Beschluss, die Satzung zu ändern oder den Verein aufzulösen, ist eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtmäßiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
  8. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden der Versammlung und vom Schriftführer zu unterzeichnen und von der nächsten Mitgliederversammlung zu genehmigen ist.

V. Vorstand


  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden/der stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer/der Schriftführerin, dem Kassenwart/der Kassenwärterin und bis zu drei weiteren Mitgliedern.
  2. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung aus den Reihen der Vereinsmitglieder für drei Jahre gewählt. Sie bleiben auch nach Ablauf ihrer Wahlzeit bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich.
  3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so können die übrigen Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung wählen. Die Mitgliederversammlung kann die Wahl eines Vorstandsmitgliedes jederzeit widerrufen; sie muss in diesem Fall einen Nachfolger bis zur nächsten Vorstandswahl wählen.
  4. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Der/die Vorsitzende/n ist allein vertretungsberechtigt. Die Vorstandsmitglieder können für Rechtsgeschäfte mit anderen gemeinnützigen Organisationen von den Beschränkungen des Paragrafen 181 BGB befreit werden.
  5. Der Vorsitzende beruft die Vorstandssitzung schriftlich mit einer Frist von vier Wochen unter Mitteilung der Tagesordnung, des Tagungsortes und der Zeit ein. Er ist dazu innerhalb eines Monats verpflichtet, wenn zwei Vorstandsmitglieder dies verlangen.
  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn drei seiner Mitglieder anwesend sind. Er beschließt mit der Mehrheit der Anwesenden. Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Leiter der Sitzung und vom Schriftführer unterzeichnet wird.

VI. Vermögensbildung und Auflösung des Vereins


  1. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die im Folgenden genannte gemeinnützige Einrichtung, die es unmittelbar und ausschließlich für ihre satzungsmäßigen Zwecke verwendet: „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ gemeinnütziger Verein, Berlin.
IV. Generalversammlung
V. Vorstand
VI. Vermögensbildung und Auflösung des Vereins